Wenn Gott versorgt – Erfahrungen beim Aufbau eines Freundeskreises

Gemeinschaft ist Stärke
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In den vergangenen Monaten durften Amilcar und ich auf ganz besondere Weise erleben, wie treu Gott im Bereich Finanzen versorgt – oft ganz anders, als wir es uns hätten vorstellen können. 

Wenn das Unmögliche möglich wird 
Als wir begannen, unseren Freundes- und Spenderkreis aufzubauen, stand schnell die große Frage im Raum: Wie soll die erforderliche Summe überhaupt zusammenkommen? Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung. Es schien mir nahezu unmöglich, so viel Geld aufzubringen. Ganz zu Beginn war ich so entmutigt, dass ich fast nicht bei WEC Deutschland gelandet wäre, weil die finanziellen Voraussetzungen einfach zu groß erschienen.
Doch genau in diese Unsicherheit hinein begann Gott zu handeln – und zwar auf überraschende Weise. 

Gott bewegt Herzen
Immer wieder kamen Menschen auf uns zu, an Orten und zu Zeiten, mit denen wir überhaupt nicht gerechnet hätten. Menschen, die wir teilweise gar nicht oder nur flüchtig kannten. Zum Beispiel erinnere ich mich an eine Begegnung in einer Gemeinde, in der wir unseren Dienst vorstellten: Nach dem Gottesdienst kam ein Mann auf uns zu und sagte: „Eigentlich wollten meine Frau und ich uns einen Massagesessel für 2.000 Euro kaufen. Aber jetzt haben wir den Eindruck, dass es dran ist, euch zu unterstützen – wir richten einen Dauerauftrag ein.“ Was für ein Geschenk! Nicht nur finanziell, sondern auch als klare Ermutigung.
Oder die Frau, die wir an einem Infostand kennenlernten: Zunächst war es nur ein kurzes Gespräch, doch später schrieb sie mir, dass der Herr ihr Herz bewegt hätte, uns regelmäßig zu unterstützen. Auch sie war jemand, mit dem wir vorher keine persönliche Verbindung hatten. 
Solche Begegnungen haben sich mehrfach wiederholt. Es waren nicht in erster Linie enge Freunde, Verwandte oder langjährige Bekannte, sondern oft „wildfremde“ Menschen, deren Herzen Gott ganz konkret berührte. Menschen, die bereit waren zu geben, weil Gott es ihnen aufs Herz gelegt hat. 

Vertrauensvoll weitergehen
Rückblickend staunen wir darüber, wie der Herr Schritt für Schritt versorgt hat. Nicht immer im Voraus, nicht immer auf eine Weise, die wir erwartet hätten – aber immer rechtzeitig und immer ausreichend. Diese Erfahrungen haben unseren Glauben enorm gestärkt. 
Wir dürfen neu lernen: Für Gott ist wirklich nichts unmöglich. Er sieht den Bedarf, kennt die Wege und bewegt Herzen. Und wir dürfen darauf vertrauen, dass er auch weiterhin treu versorgt – genau so, wie wir es brauchen.  

Rebecca Formoso ist mit Amilcar verheiratet. Ende September haben sie ein neues Leben in seinem Geburtsland Guinea-Bissau begonnen. Ihre Freizeit verbringt Rebekka am liebsten mit Kochen und Backen. 

Foto: Symbolbild