… von kulturübergreifend tätigen Mitarbeitern, die die Welt überfluten. Das ist unsere Vision. Dafür setzen wir uns besonders in Ost-, Zentral- und Südeuropa ein. WEC hat Aussendungszentren in fünf europäischen Ländern (Deutschland, Schweiz, Frankreich, Niederlande, Großbritannien). Für die übrigen Länder Europas wurde unter dem Namen WAVE (WEC Advance Venture Europe) ein mobiles Aussendungszentrum ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit Gemeinden, anderen Organisationen und den WEC-Zweigen vor Ort wollen wir kulturübergreifende Mitarbeiter mobilisieren, vorbereiten, senden und begleiten. Wie das in der Praxis aussieht, lass dir anhand von Marianas* Geschichte erzählen.
Persönliches Kennenlernen
Mariana ist Polin und in einer katholischen Familie aufgewachsen. Als Teenager entschied sie sich für ein Leben mit Jesus und wurde Teil einer kleinen Gemeinde. Sie absolvierte einen Master im Bereich Umweltschutz mit dem Ziel, ihren Beruf in der Mission zu nutzen. Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste sie ihre Pläne jedoch zunächst auf Eis legen. Ein Praktikum im Nahen Osten hat sie dann ermutigt, ihren Weg weiterzugehen. Wir haben sie als Studentin bei einem Besuch des Cornerstone Bible College in den Niederlanden kennengelernt.
Orientierungszeit organisieren
Da Mariana gerne mit dem WEC arbeiten wollte, hat sie sich bei WAVE beworben. Wir haben Referenzen angefragt und ihre Bewerbung geprüft. Unter anderem hatten wir ein Gespräch mit ihrem Pastor, der sie auf ihrem Weg unterstützt.
Hilfe bei der Entscheidungsfindung
Nach Marianas Orientierungszeit in Zusammenarbeit von WAVE und WEC Großbritannien, wusste sie immer noch nicht, wo es hingehen soll. Mariana möchte gerne Frauen helfen, in ihrem Glauben zu wachsen. Gemeinsam haben wir verschiedene Optionen angeschaut, mit den Leitern aus zwei Ländern gesprochen und mit ihr um Gottes Leitung gebetet. Sie hat sich entschieden, in ein Land in Asien zu gehen.
Kontakt zu Gemeinden
Im Mai haben wir Mariana in Polen besucht. Wir wollten sie besser kennenlernen und auch ihre Familie. Es war wertvoll, mit den Eltern und Geschwistern im Gespräch zu sein und ihre Bedenken durchzusprechen – natürlich bei leckerem polnischem Essen 😊
Am Sonntag konnten wir etwas von dem weltweiten Auftrag in ihrer Gemeinde weitergeben. Mariana wird der ‚Arm‘ ihrer polnischen Gemeinde, um Menschen in Asien zu dienen. Wir beten dafür, dass ihre Gemeinde den Schritt wagt und von einer Gemeinde, die Missionare empfängt, zu einer sendenden Gemeinde wird. Das anschließende Gespräch mit den Ältesten hat uns dabei sehr ermutigt.
Begleitung auf dem Weg
Wir werden Mariana auch weiterhin auf ihrem Weg begleiten und ermutigen. Bei der Suche nach Missionspartnern, der Vorbereitung der Ausreise und den ersten Schritten in Asien werden wir sie unterstützen. Wir sind gespannt, wie Gott sie in Zukunft gebrauchen wird.
Und du? Möchtest auch du Teil dieser Welle sein? Mach dich auf, so wie Mariana!
*geänderter Name
Ingeborg und Martin Till