Was bewegt euch, ins Ausland zu gehen?
Amilcar: Gott. Gott leitet uns, seine Arbeit zu tun.
Rebecca: Vor vielen Jahren hat der Herr mir Römer 10,14 aufs Herz gelegt und mich gerufen, seinen kostbaren Namen unter den Unerreichten bekannt zu machen.
Warum der WEC?
Gott führte uns zum WEC. Als wir nach einer Organisation suchten, mit der wir in die Mission gehen können, war es der WEC, der genau das bot, wonach wir Ausschau hielten.
Wir suchten online nach Missionsorganisationen, die in Guinea-Bissau tätig sind. Nach unserem Kurzzeiteinsatz mit WEC UK war uns klar, dass wir auch langfristig mit WEC wieder dorthin zurückkehren möchten.
Nennt ein Highlight aus dem Vorbereitungskurs in der Zentrale des WEC.
Amilcar: Ich weiß es sehr zu schätzen, dass man in der Zentrale Wert darauf legte, mich in alles mit einzubeziehen. So wurde in Veranstaltungen, an denen ich teilnahm, eine Übersetzung ins Englische angeboten und manchmal wurden sie sogar ganz auf Englisch gehalten. Ich schätze das sehr.
Rebecca: Ein echtes Highlight für mich war die Gemeinschaft und das Zusammenleben in Eppstein. Unsere Zeit in Guinea-Bissau war für mich geprägt von Einsamkeit. Umso wohltuender war es, endlich wieder gute Gespräche und Gemeinschaft zu haben, miteinander zu lachen und zu weinen, füreinander zu beten, ein Leib zu sein – das war so wertvoll.
Warum möchtet ihr ausgerechnet nach Guinea-Bissau?
Amilcar: Weil ich glaube, dass Gott uns dorthin führt.
Rebecca: „Warum ausgerechnet dieser Ort?“, habe ich den Herrn immer und immer wieder angeklagt, während unserer Anfangszeit in Guinea-Bissau. Mir schien plötzlich jedes andere Land weitaus attraktiver. Doch letztendlich ist es das Land, in das der Herr uns geführt hat und wir folgen seinem Ruf.
Was werdet ihr dort machen?
Amilcar: Zunächst werde ich mich einem schon existierenden Gemeindegründungsteam anschließen. Insbesondere möchte ich Jugendliche und Männer mit der Guten Nachricht erreichen und eine Gemeinschaft von Jesus-Nachfolgern entstehen sehen.
Rebecca: Neben notwendigem Sprach- und Kulturstudium liegen mir die Kinder des Landes auf dem Herzen! Ich kann mir gut vorstellen eine Art Kinder-Bibel-Club oder Englisch-Lern-Club zu starten.
Was seid ihr von Beruf? Inwieweit könnt ihr den in Zukunft gebrauchen?
Amilcar: Mein Bachelorabschluss in Theologie und Master in Internationaler Entwicklung (International Development) sind beide nützlich, da Guinea-Bissau eine sich entwickelnde Nation ist.
Rebecca: Ich denke, dass ich meine Erfahrung als Englischlehrerin möglicherweise auch in Zukunft gebrauchen kann, um Englischkurse oder „Englischlernen mit der Bibel“ anzubieten, auch um Beziehungen zu knüpfen und Freundschaften aufzubauen.
Welche Volksgruppe/Menschengruppe liegt euch besonders am Herzen?
Das steht noch nicht 100%ig fest. 15 Monate lebten wir im Norden des Landes unter den Mandinkas. Für unseren Langzeiteinsatz beten wir um Gottes Führung, wo er uns haben möchte.
Wie entspannt ihr? Welche Hobbys habt ihr?
Amilcar: Auszeit mit dem Herrn und die Gute Nachricht weitersagen.
Rebecca: Ich liebe es in der Küche kreativ zu sein und neue Gerichte aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen auszuprobieren. Außerdem lese ich leidenschaftlich gerne und trinke gerne guten Kaffee. Entspannen kann ich sehr gut an einem ruhigen Ort in der Natur, am besten in Nähe zum Meer!
Wie kann man für euch beten?
Betet, dass der Herr uns beim Aufbau eines Trägerkreises in Deutschland leitet. Betet, dass wir seine Versorgung erleben dürfen und zeitnah nach Guinea-Bissau zurückkehren können. Betet, dass der Herr uns gesund erhält und vor Ablenkung und Versuchungen bewahrt.
Habt ihr noch etwas, was ihr dem Leser gern mitteilen möchtet?
Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt, dies hier zu lesen. Danke für eure Gebete für uns!