Mitten im Abenteuer – Mein Dienst an der Frontier Lodge

Kanada Frontier Lodge Rafting
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Hallo! Ich bin Ben, 21 Jahre alt und komme aus der Nähe von Siegen. Seit über sechs Monaten arbeite ich an der Frontier Lodge in Nordegg, in den kanadischen Rocky Mountains – und bleibe voraussichtlich bis August. Frontier verfolgt die Vision, Menschen zu inspirieren, die Güte Gottes zu erleben. Diese Ausrichtung prägt meinen Alltag: in der Natur, im Team und in der Begleitung der Gruppen, die zu uns kommen. 

Menschen sicher in der Natur führen 
Ein großer Teil meiner Arbeit spielt sich draußen ab. Ich unterstütze unsere Programme beim Wandern, Abseilen, Raften (Floß fahren), bei Seilquerungen, beim Klettern und im Winter jetzt auch beim Eisklettern. Neben den praktischen Aufgaben ist es ein großes Vorrecht, Menschen dabei zu begleiten, Gottes Güte in der Natur zu entdecken. 
Ein besonderes Erlebnis war mein erster Einsatz als Fieldleader im Januar. Dabei trage ich Verantwortung für die Gruppe, gebe geistliche Impulse weiter und ermutige die Teilnehmenden bei den Outdoor-Aktivitäten. Die fachliche Anleitung und Sicherung übernimmt jeweils eine Person aus dem Mitarbeiterteam.  
Um die Sicherheit der Gruppen gewährleisten zu können, investiert Frontier viel in unsere Ausbildung. Wir trainieren regelmäßig Wandern, Abseilen, Seilbahntechnik und Knotenkunde und üben praktisch am Felsen, im Schnee und an unserer Eiswand. Ein Highlight war der Kurs Wilderness Advanced First Aid, in dem wir gelernt haben, in abgelegenen Gebieten Erste Hilfe zu leisten.  
Und: Gott erhört Gebet: ein ehemaliger freiwilliger Helfer aus Deutschland hat meine gesamten Kursgebühren übernommen – ein unerwartetes Geschenk. 

Menschen praktisch dienen 
Kürzlich war ich erstmals als Host (Gastgeber) für eine Gruppe eingeteilt. Dabei bin ich Ansprechperson im Haus, erkläre Abläufe und gestalte das Wochenende mit. Die Gruppe bestand aus Bibelschülern im Bereich digitale Medien – ein bereichernder Austausch und eine wertvolle Erfahrung im Bereich Leitung und Gastfreundschaft. 
Zum Alltag gehören auch viele praktische Aufgaben: Renovieren, Reparaturen, Feuerholz verteilen, Müllentsorgung im Ort, Küchendienste sowie die Pflege der Gebäude und des Geländes. Diese Arbeiten helfen, dass die Lodge ein Ort der Begegnung bleibt. 
Oft fotografiere ich bei Aktivitäten, bearbeite Bilder, gestalte Flyer und unterstütze unser Social-Media-Team. So kann ich meine Ausbildung im Medienbereich direkt in die Vision von Frontier einbringen. 

Fazit 
Ich bin dankbar dafür, was Gott hier tut – dass ich ihm dienen darf, wachsen kann und erlebe, wie er mich gebraucht. 
Bitte betet um Klarheit, ob ich meinen Einsatz verlängern soll, um Weisheit für unser Leitungsteam und um geistliches Wachstum – für mich und für alle Gruppen, die zu uns kommen. 


Ben Scholl ist 21 und kommt aus der Nähe von Siegen. Er genießt seine Arbeit in den kanadischen Rocky Mountains.