Glaube unter Druck: Christenverfolgung in der MENA-Region 

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In der MENA-Region (Naher Osten – englisch: Middle East and North Africa) ist Christenverfolgung zum Teil bittere Realität. Einige dieser Länder zählen laut dem Weltverfolgungsindex 2025 zu den gefährlichsten Orten für Christen (Quelle: Open Doors). Autoritäre Regime, islamistischer Extremismus, Überwachung christlicher Aktivitäten, gezielte Entführungen und Vergewaltigungen, Ehrenmorde sowie soziale Diskriminierung schaffen ein Klima der Angst und Entmutigung. Trotz dieser Bedrohung und des Drucks halten viele Gläubige mutig an ihrem Glauben fest.  

Doch was hat das mit dir und mir in Deutschland zu tun? Viel mehr, als wir oft denken! 

In 1. Korinther 12,26 heißt es: „Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit.“ Die Bibel macht deutlich: Wir sind ein Leib in Christus – es gibt nicht zwei Leiber, einen verfolgten und einen freien. Deshalb wird es praktisch zu unserer – zu deiner und meiner – Aufgabe und Verantwortung, für unsere Geschwister weltweit zu beten, die Verfolgung erleben. Denn diese Verfolgung betrifft auch uns – und letztlich richtet sie sich vor allem gegen einen: Jesus Christus selbst. Das macht z. B. Apg 22,7 deutlich, wo Jesus zu dem Christenverfolger Saulus spricht: „Und ich fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die zu mir sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich?”  

Lasst uns also im Gebet füreinander einstehen – für Christen in der MENA-Region und weltweit, aber auch für die Mitarbeitenden von Hilfsorganisationen, die in diesen Ländern das Evangelium bezeugen.  

Organisationen wie Open Doors, AVC (Aktion für verfolgte Christen und Notleidende) und die Hilfsaktion Märtyrerkirche berichten aus erster Hand, beobachten die Entwicklungen in den jeweiligen Ländern und leisten konkrete Hilfe vor Ort. Sie geben den Verfolgten eine Stimme.  

Lass dich ermutigen, dich weiter mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen – und entdecke, welche Verantwortung du im weltweiten Leib Christi trägst.


Kristin Blumrich